Theaterkollektiv RaumZeit

Die Kulturredaktion Radio Dreyeckland nimmt mit dem Theaterstück Prinzip Katamaran und andere Identitäten des Theaterkollektivs RaumZeit am Literatursommer 2016 teil, der unter dem Motto steht: HERKUNFTANKUNFTZUKUNFT.
Das Stück verhandelt auf poetische Weise die Identität einer Figur, die sich weder als Frau noch als Mann identifiziert und biografisch ihre Lebens-Reise dem Publikum erzählt.
Heimat ist nicht Herkunft, sondern die Utopie: Heimat ist dort, wo ich verstanden und gesehen werde.
Autorin: Jenny Warnecke, Schauspiel und Regie: Nic* Reitzenstein, Musik: Charlie Fonk.
In 2017 haben wir ein weiteres Stück dieses Theaterkollektivs gefördert: Die Spur der Anderen – Die Einsamkeit des modernen Gestrandetseins. Das Stück sensibilisiert Menschen für die Situation von Mitmenschen, die in besonderer Weise verwundbar sind, und möchte das Publikum ermutigen, sich zu engagieren und selbst einzubringen.
In dem in 2018 nach Quellen kollektiv von Jenny Warnecke, Nic* Reitzenstein und Lena Driescher geschriebenen Stück Hanns Kayser auf der Flucht geht es um die wahre Geschichte eines Menschen, der im 16. Jahrhundert in und um Freiburg lebte und arbeitete. Es zeigt, dass es von jeher Menschen gab, die die ihnen auferlegten Rollenzuschreibungen ablehnten und unter widrigsten Umständen ein eigenes Leben aufbauten.
Die aktuelle Theaterproduktion Mit der Träne im Knopfloch – Ein Flaneur durch Raum und Zeit möchte das zu Unrecht vergessene Genre der Herrendarstellerin aufnehmen, es subversiv modernisieren und bekannt machen. Es geht nicht um Nostalgie, sondern darum, mit Identitäten zu experimentieren, mit heutiger Interpretation queere Spuren der Jahrhundertwende freizulegen und mit modernen Mitteln des Sprechtheaters und des Gesangs zu bearbeiten. . www.theaterkollektiv-raumzeit.de